21. April 2015 Neue Medien

WIR SAGEN ALLTAGSROUTINE DEN KAMPF AN

Liebe, Sex und Zärtlichkeit – gerade am Anfang einer Beziehung gibt es das in Hülle und Fülle. Doch hat es sich mit den Schmetterlingen im Bauch erst einmal ausgeflattert, schwindet nicht selten auch das Prickeln im Bett. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir ziemlich müde und dezent verspätet im Büro saßen, weil die Nacht zwar zum „Schlafen“, aber nicht zum Schlafen genutzt wurde und der kleine Nachschlag am Morgen ja ohnehin viel besser war, als die schnöde Tasse Kaffee zum Frühstück. Hach, wie schön waren doch diese amourösen Stunden zu zweit. Und jetzt?

Langeweile und Alltagsroutine. Vorbei die Zeit des Entdeckens. Wir kennen unseren Partner – und manche seiner Macken –  sogar besser, als es uns eigentlich lieb wäre. Statt Leidenschaft und sprühende Funken, liegen wir allabendlich nebeneinander vor dem Fernseher. Intimität entsteht, wenn überhaupt, maximal noch beim morgendlichen Zähneputzen im Badezimmer. Muss das wirklich sein?
Die Antwort lautet ganz klar: NEIN! Schließlich haben wir mehr verdient als den obligatorischen Einmal-Quickie zum Wochenende. Dem Partner geht es da bestimmt nicht anders!

Grund genug also der Langeweile im Bett endlich Paroli zu bieten… und das Beste: Wir müssen dafür unseren Liebsten bzw. unsere Liebste nicht gleich austauschen! Manchmal hilft es nämlich schon, ein wenig die Sicht auf die Dinge zu verändern. Ein Partner, der unseren Körper bereits gut kennt, hat nämlich durchaus auch seine Vorteile. Er weiß, worauf wir stehen, was uns anturnt und kennt natürlich auch unsere Tabus. Da  muss man sich gegenseitig eigentlich nur ab und an dazu herausfordern, gemeinsam Neues zu entdecken… wenn das mal nicht die ideale Ausgangssituation ist!

Die Grundsatzregel Nummer 1 für mehr Leidenschaft im Bett lautet daher ganz simpel: Miteinander sprechen. Denn nur, wenn wir uns mit unserem Partner austauschen, können wir klarmachen, was uns gegenseitig fehlt –  was früher schöner war und wie neue Abenteuer aussehen können. Das ist deutlich spannender, als sich immer nur darüber zu streiten, wer den Müll runterbringt. Wer zu schüchtern ist, die Dinge offen anzusprechen, der versucht es am besten einmal mit ein paar amourösen Zeilen, die er dem Partner vor der Arbeit noch schnell heimlich zusteckt oder schickt im Verlauf des Tages eine verruchte SMS. Der Effekt dürfte so manchen von uns überraschen, denn unser Partner hat mit dieser verwegenen Seite an uns vielleicht gar nicht (mehr) gerechnet.

Apropos Neues entdecken oder wieder entdecken: Gerade Frauen vermissen in Langzeitbeziehungen oft das Vorspiel, das  ausgelassene Necken, dafür nehmen wir uns im Alltag oft nur wenig Zeit. Dabei ist es doch besonders erfüllend, sich richtig fallenzulassen, endlich einmal wieder die Uhr zu vergessen und die Berührungen des Anderen voll auszukosten. Auch hier nehmen wir unseren Partner oft viel zu selbstverständlich und sind nach einem langen Arbeitstag einfach müde und unaufmerksam. Doch an mechanischem Sex nach Schema F hat wohl niemand wirklich seinen Spaß.

Nehmen wir uns also doch einfach mal Zeit füreinander – am besten einen ganzen Abend lang! Oder wie wäre gleich ein ganzer Tag? Eine Verabredung zum Sex fühlt sich irgendwie fast so an, wie unsere heißen Dates zu Beginn der Beziehung und erinnert vielleicht auch einmal wieder daran, dass es nicht nur im Schlafzimmer ziemlich prickelnd werden kann. Das Handy bleibt dann übrigens einfach aus.

Kleiner Tipp für Fortgeschrittene: Um noch mehr Pepp zurück ins Schlafzimmer zu bringen, kann ein gemeinsamer Bummel durch einen Sexshop die perfekte  Einstimmung sein, die nicht nur Vorfreude auf sinnliche Stunden macht, sondern  auch  dabei hilft, sich an ganz neue Spielarten heranzutasten. Spätestens dann kann von Routine und eintönigem Sex sicher keine Rede mehr sein!

Ich bin full on LOVE…,
weil ich von Entdeckungsreisen nicht genug bekommen kann!
Nina

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