12. September 2014 Yella Cremer

WAS WIRKLICH ALLES HINTER DEM G-PUNKT STECKT…

Yella Cremer - Expertin und full on LOVE Expertin

Ob es den G-Punkt gibt oder nicht, wird immer wieder in den Medien diskutiert. Dabei wäre es Zeit mit diesem Mythos aufzuräumen. Medizinisch betrachtet ist die Antwort eindeutig: der G-Punkt ist die weibliche Prostata. Dahinter steht ein Prinzip, das „Homologie“ genannt wird: im Körper von Mann und Frau gibt es jeweils Äquivalente für die Geschlechtsorgane des anderen. Die Organe sehen zwar in der Form anders aus und funktionieren auch anders, es gibt jedoch kein Organ, das keine Art Spiegelung im Körper des anderen hätte.
Da die Anzahl der Organe zur Auswahl begrenzt ist kommt für die männliche Prostata nur der G-Punkt in Frage. Woraus vielleicht Missverständnisse bei der Suche entstanden sind ist die ungenaue Fragestellung: wer einen Punkt im Inneren der Vagina sucht, wird den G-Punkt nicht finden.

Der G-Punkt ist ein Drüsengewebe rund um die Harnröhre der Frau. Diese verläuft über dem Vaginakanal zur Seite der Bauchdecke der Frau. Ein Teil dieses Gewebes kann ca. 3,5-5 cm hinter dem Eingang der Vagina ertastet werden. Meist fühlt sich die Schleimhaut dort irgendwie anders an: riffeliger, etwas wie eine Walnuss. Der Name „G-Punkt“ ist dabei irrführend: es handelt sich um eine Fläche. Diese Fläche wird bei vielen Frauen größer und empfindlicher, wenn sie erregt sind: dafür sind die Schwellkörper verantwortlich, die bei guter Durchblutung den G-Punkt vergrößern. Wie die männliche Prostata, so produziert auch die weibliche Prostata Flüssigkeit, daher kommt die weibliche Ejakulation.
Übrigens: der G-Punkt heißt G-Punkt zu Ehren des Arztes Dr. Gräfenberg, der den G-Punkt 1950 das erste Mal nach einem langen Dornröschenschlaf beschrieben hat.
Für ihren G-Punkt sollte sich jede Frau interessieren, denn diese besondere Zone an sich zu kennen, ist für jede Frau eine Bereicherung. Wenn Sie noch Zweifel haben sollten, ob er bei Ihnen existiert, kann ich Ihnen sagen: so wie Ihnen, geht es wirklich vielen Frauen. Denn das reine Wissen um die generelle Existenz des G-Punkts, bedeutet noch lange nicht, ihn wirklich zu kennen und so auch genießen zu können.
Vorweg: wie immer beim Sex gilt: machen Sie keinen Leistungssport draus. Manche Frauen mögen G-Punkt-Stimulation, andere nicht. Aber warum sollte man sich überhaupt mit dem G-Punkt beschäftigen? Frauen berichten, das G-Punkt Orgasmen tiefer, länger und intensiver seien, als normale Orgasmen, einige sagen, sie würden statt eines Orgasmus eher etwas wie eine ekstatische Welle erleben. Wieder andere Frauen sagen, dass ein G-Punkt Orgasmus mehr als ein klitoraler Orgasmus im ganzen Körper zu spüren ist. Und wer noch mehr experimentieren möchte, kann über die G-Punkt Stimulation auch die weibliche Ejakulation üben.
Zum optimalen Experimentieren mit dem G-Punkt ist es gut mit einem ausgiebigen Vorspiel zu beginnen. Bei den meisten Frauen ist der G-Punkt empfindlicher und empfänglicher für Stimulation, wenn sie schon sexuell erregt ist. Nehmen Sie sich allein oder zu zweit genügend Zeit, um zuerst zu forschen, wie sich der G-Punkt anfühlt, welche Berührungen angenehm sind und welche nicht. Achten Sie auf die Signale und machen Sie nur das weiter, was sich gut anfühlt. Wenn es das erste Mal ist, dass Sie sich mit dem G-Punkt beschäftigen, haben Sie Geduld, seien Sie langsam und achtsam. Ein Gleitmittel kann sehr hilfreich sein. Haben Sie Ihren G-Punkt gefunden, so gibt es beinahe unzählige Arten der Stimulation, über die ich in meinem nächsten Artikel schreiben werde.

Ich bin full on LOVE,…
… weil es einer meiner größten Wünsche ist, dass alle guten Sex haben können!
Yella Cremer

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Comment (1)

  1. Charly

    Yella, du bist einfach klasse! Dein G-Punkt Handbuch für Sexgötter hat meinem Liebsten und mir ein ganz neues Liebesleben beschert! Und ich kann nur allen da draußen sagen: traut euch, nehmt euch Zeit und dann werdet ihr wirklich wahre G-Punkt-Wunder erleben!

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