29. August 2014 Neue Medien

LET’S TALK ABOUT SEX!

Über Sex reden - in dem Medien kein Tabu. in vielen Partnerschaften sieht es leider anders aus

Spätestens nach dem Lesen der Überschrift summt uns der Rhythmus des gleichnamigen Songs durch den Kopf. Die Band Salt-n-Pepa wusste schon in den frühen 90ern, was im wahrsten Sinne des Wortes „angesagt“ war. Ganz genau – Reden über Sex ist nicht nur verdammt cool, sondern auch mindestens genauso sexy.
Die letzten Zweifler wurden dann von Samantha und Co. in der Erfolgsserie „Sex and the City“ quasi mundtot gemacht. Handfeste Tipps und gnadenlos direkte Ansagen an Mann und Frau haben die New Yorker Ladies zu Vorbildern in Sachen offenem Umgang mit Sex gemacht – man denke nur an Kultsprüche wie “Kindchen, beim Thema ‚Sex‘ gilt: Reden ist Silber. Blasen ist Gold!“.

Generell scheinen besonders Frauen das Bedürfnis zu haben, ihre Gedanken und Wünsche zum Thema Sex und die eigene Sexualität besprechen zu wollen. Die Pionierin aller öffentlichen TV-Sex Talks: Erika Berger. Wir erinnern uns zurück an wunderschöne lange Beine, perfekt übereinander geschlagen, den roten Telefonhörer am Ohr, so polarisierte sie Ende der 80er Jahre in den deutschen Wohnzimmern. Völlig selbstverständlich thematisierte Erika Berger als eine der ersten öffentlich Blow-Jobs, Erektionsprobleme und Seitensprünge und beantwortete unbeeindruckt von der Empörung, interessiert und verständnisvoll die skurrilsten und peinlichsten Fragen ihrer Zuschauer.
Und nicht nur das gesprochene Wort hat sich entwickelt. So heißt es immer öfter auch „Let’s write about Sex“ – schauen wir uns die Bestsellerlisten der letzten Jahre an, fallen Bücher wie „Feuchtgebiete“ und die SM-Trilogie „Fifty Shades of Grey“ auf, die sich als wahre Kassenschlager entpuppten, ganze Kinosäle füllen und sogar in Hollywood salonfähig werden. Ein klares Zeichen, dass die Gesellschaft, zumindest die weibliche, an einem Punkt angekommen ist, an dem ein offener Umgang mit Sexualität in all ihren Facetten in den Medien akzeptiert ist und auch im Privaten offen und ehrlich über Sex geredet werden kann und soll .
Aber ist die Zeit des Flüsterns und Schweigens wirklich vorbei? Der Umgang mit Sexthemen ist heute zwar wesentlich offener als früher. Dennoch trauen sich laut der aktuellen full on LOVE-Studie 15% der Frauen und 20% der Männer nicht einmal mit ihrem Partner offen über ihre Phantasien und Bedürfnisse zu reden. Der Wunsch ist aber da: 21% der Frauen und 27% der Männer würden privat sehr gerne offener mit dem Thema umgehen. Die Sorge, negative Reaktionen zu bekommen, ist jedoch immer noch groß.
Das Reden, das Teilen von Wünschen, Vorlieben und Phantasien ist ein großer Vertrauensbeweis, bringt die Partner aber näher zusammen, bindet UND beflügelt das Sexleben neu. Warum es nicht einfach mal versuchen? Ohne miteinander zu sprechen (auch wenn sich das viele wünschen), kann der Partner oft nicht wissen, was einen sexuell in den Liebeshimmel entführt. Das Reden über die eigene Sexualität mag am Anfang für den ein oder anderen etwas beschämend oder befremdlich sein, aber wie heißt es so schön: Übung macht den Meister!
Und wenn das Ergebnis letztendlich beide Partner belohnt, fällt es auch beim nächsten Mal wesentlich leichter und kann mit der Zeit sogar zum Teil eines erotischen Vorspiels werden.

Ich bin full on LOVE, …
… weil es nichts gibt, was so wahnsinnig ist wie Liebe und Sexualität – wahnsinnig ehrlich, echt, aufregend und unverzichtbar.
Sara

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