6. Februar 2015 Tanja

EROTISCHE MACHTSPIELE – WAS MACHT SIE EIGENTLICH SO ANZIEHEND?

Kaum eine Romanreihe hat in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt, wie die „Fifty Shades of Grey“- Trilogie. Allen voran die männliche Hauptfigur Christian Grey. Dem Charme des jungen, attraktiven und wohlhabenden Geschäftsmannes ist nicht nur Protagonistin Anastasia Steele verfallen, auch Leserinnen rund um den Globus hat er mit seiner selbstbewussten, fast unnahbaren Art und den „durchdringenden grauen Augen“ auf Anhieb fasziniert.
Nur was ist es eigentlich, das diesen Mann so verdammt anziehend macht?

Die offensichtlichen Fakten hat er mir der ein oder anderen Romanfigur gemeinsam: Christian Grey sieht einfach unverschämt gut aus, ist durchtrainiert und perfekt gekleidet. Zudem ist er wahnsinnig erfolgreich, hat sich alleine ein Firmen-Imperium aufgebaut und strahlt so eine einnehmende Selbstsicherheit aus. Diese Erkenntnis ist nicht ganz neu, aber es bleibt dabei: Erfolg macht Männer einfach verdammt sexy!

Aber, seien wir ganz ehrlich, Ladies: Die Romanfigur Christian Grey schlägt seine Gespielin Anastasia und die Leserinnen aus einem ganz anderem Grund derart in den Bann. Es ist die Tatsache, dass sich Frau bei ihm völlig fallen lassen kann, ja es aufgrund seiner dominanten Art sogar muss. Christian Grey ist ein echter Bad Boy, der eine irritierende Begierde auslöst, sich auf seine verruchten Spiele einzulassen. Er weiß genau, was er will und wie er es bekommt. Von seiner Partnerin verlangt er absolute Gefügigkeit und versteht es mit Bestimmtheit seine dominanten Phantasien durchzusetzen. Die schüchterne Anastasia kommt das erste Mal in ihrem Leben in Kontakt mit wildem, hemmungslosen Verlangen, Fesselspielen, Peitschen und analer Lust. Einmal Christians Charme erlegen, findet sich auch Anastasia bald mit verbundenen Augen ans Bett gefesselt wieder und ergibt sich seiner Dominanz …eine erniedrigende und zugleich sehr prickelnde Vorstellung, die auch das Kopfkino der Leserinnen beflügelt.

Bedient Christian Grey vielleicht die geheimen Wünsche einer ganzen Generation? Liegt es im Trend der Zeit in verborgenen Spielweisen wie Soft- BDSM (Abkürzung aus dem Englischen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“) einen erregenden Kontrast zu alltäglicheren Sex-Praktiken zu suchen? Führt der Reiz der Buchreihe auch zu mehr Experimentierfreude in der eigenen Beziehung?
Bei manchen wird der Lesestoff nur dazu führen für ein paar Stunden lustvoll dem Alltag zu entfliehen – andere werden sich sicherlich zu kleineren Abenteuern inspirieren lassen.
Fest steht: Selbst wer im Schlafzimmer nicht wirklich etwas mit Dominanz und Unterwerfung anfangen kann, der sollte sich doch trauen im Bett einfach mal die Kontrolle abzugeben, und sich so sich dem Partner voll und ganz hinzugeben. Die gesteigerte Aufmerksamkeit des Partners, das Innehalten und das damit verbundene Hineinhorchen in den eigenen Körper wird das Liebesspiel intensivieren, auch wenn man sich nicht durch körperliches Fixieren dem Gegenüber uneingeschränkt unterordnen mag.
Darüber hinaus sollte es eine Partnerschaft aber auch vertragen über neue Verlockungen offen zu sprechen. Ganz sicher lohnt es sich, auch die eigenen Schattenseiten zu erforschen und sich davon inspirieren zu lassen. Unerforschte Seiten der sexuellen Begierde helfen dabei die erotische Spannung zu steigern.
Wer jetzt ebenfalls von einer heißen Nacht mit Mr. Grey oder dem eigenen Partner träumt, der kann mit aufregenden Accessoires wie der PASSIONATE SHADOWS BOX ganz einfach die Tür zur verborgenen Seite der Lust aufstoßen.
Damit demnächst auch das eigene Liebesspiel zum aufregenden Roman wird – Fortsetzung erwünscht!

Ich bin full on LOVE,…
… weil es einfach wundervoll ist, sich und andere jeden Tag neu zu entdecken.
Tanja

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