5. Mai 2015 Neue Medien

DIE TOP 5 LUSTKILLER IM ALLTAG
– TEIL 1

Oder: Wie Sie trotz Kind, Karriere und Freizeitstress Ihr Frausein endlich wieder in vollen Zügen genießen.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen in den Dreißigern den besten Sex ihres Lebens haben. Glaube ich gern. Theoretisch. Denn Fakt ist: Wenn Frau weiß was sie will, holt sie sich das auch – ohne Umwege.

Unerfahrenheit und Unsicherheit sind spätestens bis Mitte 30 einem sexuellen Selbstverständnis gewichen, das keine Widerworte und keine vorgetäuschten Orgasmen duldet. Im Bett sieht das dann so aus: Der Partner wird auf dem direkten Wege dorthin dirigiert, wo wir ihn am liebsten haben. Lust-Explosion garantiert! Alles richtig. Aber wie schon gesagt: leider nur theoretisch. Denn Fakt ist auch: Eine Frau über 30 muss in der Arena des Alltag gegen so manchen Lustkiller antreten. Welche das sind und – noch wichtiger – was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

Lustkiller Nummer 1: To-Do-Listen, Effizienz und 5-Jahres-Pläne.
Die Lust ist groß aber die Zeit ist knapp? Oder ist es vielmehr so, dass im perfekt durchorganisierten Alltag kein Platz mehr ist für Spontaneität, stundenlanges Knutschen, Kuscheln oder gar erotische Experimente?!
Die Lösung, den Sex in die wöchentliche To-Do-Liste als „immer Mittwochs“ mitaufzunehmen, ist leider auch keine gute Idee. Denn „Lust“ hält sich nicht an Regeln und Stundenpläne. Besser ist, Sie planen für sich und Ihren Partner regelmäßige Auszeiten ein. Nehmen Sie sich gemeinsam einen Tag frei und bleiben Sie einfach im Bett! Hier können Sie ausgiebig frühstücken, währenddessen einen Film schauen und danach vielleicht noch eine Runde schlafen … lassen Sie sich einfach treiben und warten Sie ab, was passiert. Wem das mit dem Abschalten und „treiben lassen“ in den eigenen vier Wänden nicht wirklich gut gelingt, der nimmt sich stattdessen einfach ein Hotelzimmer oder bucht sich in einem Hostel ein. Nur ein absolut (sinn-)freier Tag im Monat kann der richtige Zunder sein, um die zarte Flamme der Lust wieder zu entzünden. Denn: Guter Sex sucht Seinesgleichen und führt stets zu mehr (!) gutem Sex. Probieren Sie es aus!

Lustkiller Nummer 2: Zweifel an der eigenen Attraktivität.
Sie sitzen viel am Schreibtisch, machen nicht mehr so viel Sport wie früher, haben mit dem Rauchen aufgehört und vielleicht das eine oder andere Kind bekommen. Buchstäblich „erschwerend“ hinzu kommt, dass Ihr Stoffwechsel mit 30+ die Kalorien scheinbar nur noch auf Sparflamme verheizt. Das Ergebnis: Ihr Po ist ein kleines bisschen verbeulter, die Hüfte voller, der Busen schwerer und Ihr Bauch ein bisschen weicher als neulich – im Sommer 98.
Ratschlag Nummer Eins lautet daher: verbannen Sie das Abiball-Kleid und die Jeans aus Studientagen endlich aus Ihrem Kleiderschrank!
Ratschlag Nummer Zwei: Lernen Sie, sich wieder wohl in Ihrer Haut zu fühlen. Und zwar so, wie sie jetzt ist. Das bedeutet nicht, dass Sie sich gehen lassen sollen, keinen Sport machen und sich nicht gesund ernähren sollten – denn das sollten Sie, weil Vitalität und durch den Körper gurgelnde Glückshormone auch „Lust“ machen, aber: hören Sie auf sich zu quälen! Verwöhnen Sie sich stattdessen mit reichhaltigen, duftenden Bodylotions, entspannenden Massagen, einer schmeichelnden Frisur oder einem neuen Outfit, das Ihre weiblichen Rundungen perfekt in Szene setzt. Kurzum: Genießen Sie Ihr Frausein. Denn nichts ist so attraktiv und sexy wie Zufriedenheit.
Übrigens: Sängerin Pink twitterte zum Thema neulich einen rührenden Wortwechsel zwischen ihr und ihrer Tochter: „Mama, warum ist Dein Bauch so weich?“ Pink: „Weil ich glücklich bin!“ Punkt!

Lustkiller Nummer 3: Ihr Partner – nackt!
Klar: Was Bewegungsmangel, lahmgelegten Stoffwechsel und die Auswirkungen der Schwerkraft angeht, geht es Ihrem Partner nicht anders als Ihnen. Doch so beruhigend das auch ist, scharf macht diese Tatsache Sie jetzt eher nicht. Im Gegenteil. Was kurzfristig hilft: Augen zu – und an Ryan Gosling, Brad Pitt oder George Clooney denken (Jahrgangsabhängig allesamt recht zuverlässige Lustobjekte!). Dabei sollten Sie allerdings stets darauf achten, nur die Bereiche seines Körpers zu berühren, die die Fantasie nicht wie eine schillernde Seifenblase zerplatzen lassen. Da der männliche Po meist handlich und griffig bleibt: parken Sie Ihre Hände hier! Im Notfall halten Sie sich einfach am Gestell des Bettes fest.

Teil 2 dieses Artikels erscheint diesen Donnerstag, 7. Mai 2015.

Ich bin full on LOVE…,
…weil zärtliche Momente zu Zweit (Ent-)Spannung für Lau sind.
Katharina

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